Der Sommer 2016 hatte es in sich. Ab Mitte Mai bis Ende Juni war ich für euch in Schweden unterwegs sein. Über einen Monat lang berichtete ich mehr oder weniger täglich über meine Eindrücke, meine Entdeckungen und hoffentlich spannende Geschichten. Nach einem Abstecher nach Stockholm und der Fahrt auf dem Göta Kanal war eine vierwöchige Tour durch quer durch Schweden angesagt. Hier die Zusammenfassung meiner Reise,

Vor einem Jahr bin ich mit meiner Seite www.schwedenhappen.ch an den Start gegangen. Mit wenigen Infos, aber vielen Ideen habe ich das Projekt lanciert. Gleich zu Beginn konnte ich die ersten Partner an Bord nehmen, die sich mit mir auf die Reise gemacht haben. Eine Tour durch Sörmland und eine Dezemberwoche in Malmö waren die ersten offiziellen Missionen. Dabei habe ich viele Erkenntnisse gewonnen über die Art und Weise, wie ich am besten Arbeite. Diesen Sommer ging es nun weiter! In über 20 Artikel berichtete ich für das  Medienhaus SOMEDIA auf www.suedostschweiz.ch über den Verlauf meiner Reise.

Schwedensommer 2016 – 4. Juni bis 2. Juli

Mit einem VW-Camperbus von Camper-Huus und startete am Samstag, 4. Juni Richtung Norden. Mein „Schwedenmobil“ war der perfekte Reisebegleiter für die Arbeit und die Pause unterwegs.

Die Anreise nach Göteborg

Ich habe es geschafft. Ich bin in Schweden angekommen. Bis es soweit war, musste ich quer durch Deutschland und mit der Fähre über das Meer nach Göteborg. Wie das ging, könnt ihr im Online Artikel bei meinem Medienpartner Südostschweiz nachlesen.
http://www.suedostschweiz.ch/panorama/2016-06-06/los-gehts-schweden-ich-komme

Und hier noch einen Artikel über die Partnerschaft mit Stena Line.

Stena Line Partner von schwedenhappen.ch

6. und 7. Juni > Göteborg:

Die ersten Tage verbringe ich in Göteborg. Unter anderem mache ich auch einen Abstecher in die Hochburg der Fiaka

8. Juni > Göteborg – Smögen:

Smögen ist ein tolles Fischerdorf an der Westküste Schwedens.

Foto: Andrea Ullius
An der Westküste gibt es viel schöne Hafenanlagen (Foto: Andrea Ullius)
9. und 10. Juni > Smögen – Fjällbacka:

Fjällbacka wurde durch die Schriftstellerin Camilla Läckberg bekannt. Es gibt da aber noch mehr zu sehen.

11. Juni > Fjällbacka – Bengtfors:

Ich verlasse Bohuslän und fahre in die Region Dalsland. Legendär sind hier die Felsritzungen von Högsbyn und der Dals Lagend Elchpark. Elch muss einfach sein und wenn’s im Park ist.

12. Juni > Bengtfors – Älvsbacka:

Heute ist Reisetag. Ich möchten nämlich Erik Daleweij in Älvsbacka besuchen. Er ist ein Abenteurer und betreibt eine Lodge mit tollen Angeboten. Ich bin gespannt, was er mir zu erzählen hat, zumal Erik Holländer ist. Leider hat Erik er mir kurzfristig abgesagt. Ich geniesse somit einen freien Tag.

13. Juni > Karlstadt:

Ein Abstecher nach Arvika bringt mich zum „Arvika Kanot & Touristcenter„. Hier kann man Kanufahren, mit dem Kajak paddeln und seine Geduld beim Fischen beweisen.

Schweden lieben Kanufahren. (Foto: Henrik Trygg/imagebank.sweden.se)
Schweden lieben Kanufahren. (Foto: Henrik Trygg/imagebank.sweden.se)
14. und 15. Juni > Örebro:

In Örebro kümmere ich mich wieder um Museen und andere kulturelle Aktivitäten. Es hat hier durchaus einige Orte, die man sehen muss.

16. und 17. Juni > Åmot:

Heute erreiche ich den nördlichsten Punkt meiner Reise. Auf dem Weg nach Åmot mache ich halt in Falun. Falun ist bekannt für die „rote Farbe“ der Schwedenhäuser. Die „Falu Rödfärg“, das Falunrot, wird hier in der alten Kupfermine abgebaut. Ebenfalls aus Falun kommt die Falukörv, eine Wurst, welche die Grubenarbeiter oft gegessen haben.

Haus im klassischen "Schweden Rot" (Foto: Andrea Ullius)
Haus im klassischen „Schweden Rot“ (Foto: Andrea Ullius)

In Åmot treffe ich Jeroen Sleurs. Der Belgier hat sich dem nachhaltigen Tourismus verschrieben und wird mir seine beiden Projekte Stilleben und Kabin näher bringen. Allein der kurze Film auf seiner Webseite lässt Vorfreude in mir aufkeimen.


18. Juni > Åmot
– Roslagen:

Ich mache mich auf den Weg Richtung Stockholm, lass die Hautstadt jedoch Hauptstadt sein und konzentriere mich auf die Schären. Nach zwei Wochen intensiven Reisens lasse ich es mir im Ressort Marholmen gut gehen. Ich bin gespannt, was Roslagen zu bieten hat.

19. Juni > Roslagen – Utö:

Von Roslagen geht es zuerst nach Vaxholm. Ich wollte da schon mehrmals aus Stockholm hinfahren, jetzt scheint das endlich zu klappen. Am Nachmittag geht es dann weiter zu Årsta Brygga und von hier mit dem Boot auf die Insel Utö.

Schwedensommer
In den Schären sieht man die Fähren Richtung Finnland vorbeiziehen. (Foto: Andrea Ullius)
20. Juni > Utö – Trosa:

Heute steht eine gröbere Wanderung auf dem Programm. Nach dem Einchecken im Trosa Stadshotel werde ich zum Tullgarns Slott gefahren. Der Weg zurück zum Hotel ist ca. 21km lang und führt über den Sörmlandsleden durch die bezaubernde Landschaft von Södermanland. Ich bin sicher, am Abend brauche ich eine Massage.

21. Juni > Trosa – Vadstena:

Es wird etwas religiös heute. Einerseits nächtige ich im Klosterhotel, anderseits mache ich mich auf die Suche nach der heiligen Brigitta. Vadstena ist aber auch sonst ein gemütlicher Ort.

22. Juni > Vadstena – Jönköping:

In Jönköping soll ein tolles Polarmuseum sein und die meisten Streichhölzer kommen auch von hier. Bevor ich in Jönköping ankomme, mache ich halt in Gränna und beobachte, wie die legendären Zuckerstangen gemacht werden.

23. Juni > Jönköping – Eksjö:

Zuerst unternehme ich einen Abstecher auf die Insel Visingsö, gegenüber von Gränna im Väternsee. Weiter geht es dann nach Eskjö, der historischen Stadt aus Holz im Småländischen Hochland. Heute wird auf einem Campingplatz übernachtet.

24. Juni > Eksjö – Åsnen See:

Heute ist Mittsommerabend. Heute wird gefeiert. Ich fahre zuerst an eine schöne Mittsommer-Feier in Braås und fahre dann weiter zum Getnö Gard am Asnen See. Hier ist Camping angesagt.

25. Juni > Åsnen See:

Mittsommer! Ich bleibe heute auf dem Campingplatz und geniesse den schönsten aller schwedischen Feiertage mit Majstång, Blumenkranz und Tanz.

Midsommar ist das Lieblingsfest der Schweden. (Foto: Carolina Romare/imagebank.sweden.de)
Midsommar ist das Lieblingsfest der Schweden. (Foto: Carolina Romare/imagebank.sweden.de)
26. Juni > Åsnen – Abbekås:

Sollte ich Midsommar überleben, fahre ich zügig nach Ystad. Da Sonntag ist und die meisten Schweden ihren Rausch vom Fest ausschlafen, verpasse ich auch nichts. Ein kleiner Abstecher nach Ales Stenar werd ich mir trotzdem gönnen. Ich habe bemerkt, dass in Ystad alle Hotelzimmer besetzt sind. Beste Gelegenheit bis nach Abbekås zu fahren. Hier gibt es einen Geheimtipp.

27. Juni > Abbekås:

Auch wenn Henning Mankell verstorben ist, Kurt Wallander lebt. Ich werden mich zu den Schauplätzen der Verbrechen aufmachen und in Wallanders Lieblings-Kondiorei Kaffee trinken.

28. Juni > Ystad – Ängavallen:

Heute wird Grosskampftag sein. Das Tourismusbüro von Skåne hat mir einige Dinge organisiert. Höhepunkt wird das Essen und Übernachtung im Hotel Ängawallen sein.

angwal - 53
29. Juni > Ängavallen – Lund – Trelleborg:

Der Tag der Rückreise. Zum Glück geht die Fähre erst am späten Abend, so dass ich noch genug Zeit habe, nach Lund zu fahren und mir die Stadt anzusehen. Danach muss ich mich von Schweden für den Moment verabschieden.

30. Juni > Rostock – Chur:

Das Schlimmste am Schluss. In Windeseile versuche ich zurück nach Chur zu kommen. Das wars dann mit Schweden für diesen Sommer.

Ihr könnt euch von meinen Plänen auch visuell ein Bild machen. Auf der Google-Karte ist die Route mit Blau (A-Z) eingezeichnet. Orte, die für eine Übernachtung vorgesehen sind, habe ich mit meinem Logo markiert. Die gelben Pins, sind Ideen für Zwischenstopps und Aktivitäten. Weiter könnt ihr auch die Pins für meine Tipps in Stockholm (rot) und wichtigsten Orte in Bezug auf Astrid Lindgren (Grün) einblenden. Die Karte werde ich nun laufend ergänzen, sowie Beschreibungen und Links einfügen. Es kann aber durchaus sein, dass allfällige Routenänderungen nicht sofort in der Karte ersichtlich sind.