Walpurgisnacht. Dies ist die Nacht, an der in Schweden riesige Feuer angezündet werden. Früher glaubte man, dadurch die bösen Geister zu vertreiben, aber heute ist es eine bequeme Art, seine Gartenabfälle loszuwerden. Ok, das war jetzt ein Scherz 😉

Walpurgisnacht

„Valborgsmässoafton“ oder kurz „Valborg“, die Walpurgisnacht am 30. April, wird in Schweden besonders von Familien und Studenten begangen und ausgiebig gefeiert. Ein Abstecher in eine Universitätsstadt kann sich da durchaus lohnen.

Traditionell wird mit diesem Fest das Ende der kalten Jahreszeit und der Einzug des Frühlings mit einem großen Feuer zelebriert. Stellen Sie sich auf ein Meer aus schwedischen Fahnen ein, da König Carl XVI Gustav am 30. April Geburtstag hat und am 1. Mai Paraden und Umzüge stattfinden.

Walpurgisnacht
Bild: Aline Lessner/imagebank.sweden.se

Was sagt aber Wikipedia zum Thema Walpurgisnacht?

Die Walpurgisnacht (auch Hexenbrennen) ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest, teilweise mit Feuerbrauch am 30. April. Der Name leitet sich von der heiligen Walburga ab, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am Tag ihrer Heiligsprechung am 1. Mai gefeiert wurde. Die Walpurgisnacht war die Vigilfeier des Fests. Als „Tanz in den Mai“ hat sie wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des Maifeiertags auch als urbanes, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.

Hätten wir das also auch geklärt. Ich glaube, für die Schweden ist mehr oder weniger egal, was es mit dieser Walburga auf sich hat. Sie zelebrieren einfach gerne ein tolle Fest am Ende der kalten und dunklen Jahreszeit.