Expedition Lappland. Ein neues Abenteuer hält mich in Atem. Vom 25. Februar bis 11. März reise ich Dank der Unterstützung von Kontiki Reisen in den hohen Norden. Dass ich dabei auch die Territorien von Finnland und Norwegen betrete, lässt mein Herz noch höher schlagen. Wie ich so eine Reise plane und wie meine Reiseplanung aussieht, erzähle ich euch in diesem Artikel.

Expedition Lappland
(Foto: Staffan Widstrand / imagebank.sweden.se)

Den Süden von Schweden kenne ich unterdessen schon recht gut. Der Norden ist aber auch für mich absolutes Neuland. Klar, ein paar Orte sind mir geläufig, vom Eishotel habe ich auch schon etwas gehört, und dass dort die Sami zuhause sind ist auch mir bekannt. Aber sonst … Zeit für die Expedition Lappland.

Expedition Lappland als Herausforderung

Ich mag ja Herausforderungen. Selbstverständlich ist Nordschweden schon länger auf meiner To do Liste. Allerdings war mein Plan im Sommer dort hin zu reisen. Nun ist aber gerade der nördliche Teil Skandinaviens im Winter etwas vom Schönsten, was man erleben kann. Nach kurzer Diskussion waren mein Partner Kontiki Reisen und ich uns einig: ich muss jetzt den Winter in Schweden kennen lernen.

Einmal quer durch die Höhepunkte. 

Vielleicht einmal ein paar Worte dazu, wie ich eine Reise dieser Dimension plane. Wie ihr wisst, ist Kontiki Reisen mein Partner. Die Unterstützung dieses Reiseveranstalters macht das Projekt schwedenhappen.ch überhaupt möglich. Das Beste an dieser Sache ist aber, sie reden mir nicht rein.

Normal läuft das so. Wir treffen uns, und ich erzähle, was ich für Ideen habe. Ich weiss meist, wie lange und in welche Region ich reisen will. Nun gleichen wir meine Pläne mit den Angeboten, Bedürfnissen und Kontakten von Kontiki ab. Und genau das macht Spass, denn sie habe eben immer noch ein paar Exklusivitäten und Highlights im Köcher, die ich vielleicht verpassen würde. Nur zwei Beispiele. Im letzten Sommer haben sie mir die Kontakte von Silleben und Arvika Canot vermittelt, und das waren ja dann auch zwei Highlights im Sommer, die auch für euch spannend sind.

Expedition Lappland
(Foto: Staffan Widstrand / imagebank.sweden.se)

Warum nicht Norwegen

Der Chef von Kontiki Reisen hat mich dann spontan gefragt, ob ich nicht Lust hätte, auch die Lofoten und Tromsø kennen zu lernen. Eine Millisekunde dachte ich: „Das ist aber nicht Schweden“, war dann aber subito begeistert. Ich bin jetzt schon happy, habe ich mich auf Norwegen und Finnland eingelassen. Ich verspreche euch, ihr bekommt einen grossartigen Routenvorschlag mit allem Drum und Dran für euere nächsten Winterferien in Nordskandinavien. Nun umfasst meine Expedition Lappland halt noch ein paar Leckerbissen mehr.

Viel Arbeit mit der Routenplanung

Nun beginnt die grosse Arbeit. Die braucht in der Regel fast so viel Zeit, wie die Reise selber. Zuerst lege ich die Rote fest. An welchem Tag, will ich an einem bestimmten Ort sein. Das ist hin und wieder tricky, speziell im Norden. Was auf der Karte, wie ein Katzensprung aussieht, kann in Tat und Wahrheit einen längere Fahrzeit bedingen. Das Strassennetz ist im Norden nicht so dicht, wie im Süden und mit all den Seen, Bergen und Küsten fährt man ziemlich Schlangenlinie.

Sind die Orte bestimmt, evaluiere ich zusammen mit Kontiki Reisen die Hotels. Bevor wir aber buchen, nehme ich noch mit den Tourismusorganisationen Kontakt auf und informiere sie über meine Pläne. Oft fliessen da noch Ideen ein, speziell in Bezug auf die Aktivitäten. Jetzt bucht Kontiki Reisen die Hotels für mich und ich kann mich an die Feinplanung machen. Auf der folgenden Karte könnt ihr meine Planung mitverfolgen.

Typische Aktivitäten sind gesucht

Ich versuchen jeden Tag der Reise grob zu planen. Ich studiere Reiseführer, surfe im Web, trage Inputs von Kontiki Reisen und der Tourismusorganisationen zusammen. Aus diesem Strauss an Möglichkeiten lege ich mir eine ersten Themenplan an. Was will ich sehen, damit ich euch dann mit spannenden Geschichten und natürlich guten Tipps versorgen kann. Im Fokus seid ja ihr und nicht meine Vorlieben. Für die Reise im Februar habe ich mir zum Beispiel folgende Ideen notiert:

  • Lappland Schweden: Eisfischen, Nordlicht, Reniere, Sami, Motorschlitten, Huskies
  • Norwegen: Walbeobachtung, Kabeljau fischen, Fjorde, Seeadler, Landschaftsfotografie

Ich habe nun die verschiedenen Anbieter dieser Aktivitäten kontaktiert und mein Reiseprogramm nimmt laufend konkretere Konturen an. Da alle meine Aktivitäten Outdoor statt finden, muss ich eine gewisse Flexibilität an den Tag legen. Bei Sturm kann man schlicht und einfach keine Wale beobachten.

Mit Haglöfs passend ausgerüstet

Nun kommt mein Ausrüster Haglöfs ins Spiel. In Lappland kann es auch im Februar noch saumässig kalt sein. Auf den Lofoten ist wegen des Golfstroms weniger die Kälte das Problem, dafür ist der Wind nicht zu unterschätzen. Also habe ich mich mit Martin, meinem Ansprechpartner bei Haglöfs, unterhalten, was ich an zusätzlichem Equipment brauche. In den nächsten Tagen werde ich nun mit „langen Unterhosen“, Thermo-Shirts und einer Daunenjacke beliefert. Eine Expedition Lappland will gut bekleidet absolviert werden ;-).

Bald meins 😉 (Foto: Haglöfs)

Da ich in den Schweizer Alpen lebe, kann ich mit Wetter gut umgehen. Wer von euch hier noch nicht so erfahren ist, dem kann ich bei Bedarf gerne „Bekleidungstipps“ mit auf den Weg geben. Einfach eine Mail schreiben.

Ich glaube, so als erster Appetizer muss das reichen. Wie gesagt, am 25. Februar geht es los mit der Expedition Lappland. Ich hoffe, ihr seid dann wieder mit dabei.

Text: Andrea Ullius
Bilder: imagebank.sweden.se, Haglöfs, Kontiki

 

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