Staugebühr jetzt auch für „Nichtschweden“

Kampf dem Stau in den Innenstädten

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Das war’s mit kostenlos in Stockholm und Göteborg rumdüsen mit dem eigenen Auto. Bis jetzt wurden Touristen von der sogenannten Staugebühr verschont, seit 2015 werden alle Autofahrer zur Kasse gebeten. Aber was steckt da genau dahinter?

Staugebühr
Die Staugebühr soll übermässigen Verkehr zu den Stosszeiten reduzieren. (Foto: Symbolbild, Pixabay)

Die Staugebühren wurden eingeführt, um in der Stockholmer Innenstadt und auf den Straßen um Göteborg den Verkehrsfluss zu verbessern und die Umweltbelastung zu reduzieren. Im Gegensatz zur Brückenmaut, bei der es sich um eine sogenannte Infrastrukturabgabe handelt (d. h. die Maut trägt zur Finanzierung der Brücken bei), ist die Staugebühr eine reine Lenkungsabgabe.

Bei den Ortseingängen von Stockholm und Göteborg sind Kontrollstationen installiert, jeweils mit dem Hinweis, was eine Durchfahrt kostet. Wenn du nun eine Kontrollstation passierst, wirst du registriert, und der Fahrzeughalter erhält im darauffolgenden Monat eine Rechnung an seine Meldeadresse. Du musst also nicht anhalten und vor Ort bezahlen, sondern einfach an den Kontrollstationen vorbeifahren.

Die Kontrollstationen in Stockholm und Göteborg sind werktags zwischen 06.00 und 18.29 Uhr in Betrieb. Der Preis für das Passieren liegt je nach Zeitpunkt und ob du dich in Stockholm oder Göteborg befindest zwischen 9 und 22 Schwedische Kronen. Es gilt ein Höchstbetrag von 60 SEK am Tag. Samstags, sonntags, an Feiertagen, am Tag vor einem Feiertag und im Juli passierst du kostenlos.

Hier die offizielle Webseite von Transport Styrelsen

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Autor des Artikels

Drogist HF, Autor und Blogger. Vom Norden begeistern, am Rest der Welt interessiert. Schreibt vorwiegend in und über Schweden, Skandinavien und die Schweiz. Nach 10 Jahren, Radio-, Fernseh- und Agenturerfahrung habe ich mich aufgemacht, alle Facetten des Reisebloggens und der Content-Produktion kennen zu lernen. Ich schreibe auf www.schwedenhapen.ch und www.ullala.ch.